Wie dpa berichtete, sagte Westerwelle am
Donnerstag, dass einseitige Schritte Israels in der derzeitigen
Situation kontraproduktiv seien und den ohnehin schon schwierigen
Wiedereinstieg in Friedensverhandlungen erschweren würden.
Als
Reaktion auf die Aufnahme der Palästinenser in die UNESCO Anfang der
Woche gab das zionistische Regime bekannt, unter anderem 2000 neue
Wohnungen in seinen illegalen Siedlungen in Ost-Beitolmoqaddas bauen zu
wollen. Außerdem sollen Steuer- und Zollrückzahlungen vorerst nicht an
die Palästinenser weitergeleitet werden. Nach israelischen
Medienberichten geht es um 100 Millionen Dollar.
Aus dem Auswärtigen
Amt in Berlin hieß es, Westerwelle sei auch über die Blockade des
Geldflusses an die Palästinenser beunruhigt. Das gefährde die
Arbeitsfähigkeit der Palästinensischen Autonomiebehörde.
3 November 2011 - 20:30
News ID: 276455
Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat sich in einem Telefonat mit dem israelischen Außenminister Avigdor Lieberman besorgt über den jüngsten israelischen Beschluss für den Bau neuer Wohnungen in Ost-Beitolmoqaddas gezeigt.