5 Oktober 2011 - 20:30

In Bahrain sollen durch das Khalifa-Regime 19 weitere Aktivisten, grundlos verhaftet worden sein.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, sollen im Miniaturstaat Bahrain, wo derzeit noch immer Hunderttausende gegen das Khalifa-Regime demonstrieren, erneut 19 Aktivisten grundlos verhaftet worden sein.
Wie anderen Aktivisten zuvor, wird auch diesen Aktivisten vorgeworfen die Staatsordnung untergraben zu haben, und die Sicherheit des Landes zu gefährden. Ein Militärgericht hatte den Aktivisten in einem "Schnellverfahren" ohne jeglichen Anwalt, ohne Anklageschrift und ohne jegliches Recht auf Verteidigung, zu 12 Monaten Gefängnisstrafe verurteilt.
Demonstranten blockierten währendessen weiterhin Straßen in Manama und anderen Städten des Landes. In Manama waren die Demonstranten mit ihren Autos auf die Straße gekommen, um den Verkehr durch eine Massendemonstration zum Erliegen zu bringen. Sicherheitstruppen versuchten währendessen die Straßen zu räumen, und zu verhindern, dass Demonstranten Container und Mülleimer in Brand setzten.
In den letzten Monaten wurden mehr als 100 Oppositionsanhänger in Bahrain zu Haftstrafen verurteilt. Aktivisten, die aus der Haft freigekommen waren, berichteten von perversesten Foltermethoden, Vergewaltigungen, sexueller Belästigung und Mißhandlung, während ihrer Haft.
Vor Allem Frauen und Kinder, meist jüngere Mädchen, werden in der Haft besonders schwer gefoltert und belästigt.
ABNA berichtete auch, dass 14 bahrainische Staatsbürger vorgeworfen wurde, einen Pakistaner getötet zu haben, und mit "terroristischen Vorhaben" an Unruhen teilgenommen hatten.  Es ist erwähnenswert, dass pakistanische Staatsbürger auf der Suche nach Arbeit, in Bahrain für das Khalifa-Regime gegen Bezahlung an den Niederschlagungen teilnehmen.
So erhalten pakistanische "Soldaten" die derzeit in Bahrain im Einsatz sind, umgerechnet 5000 Dollar pro Monat, dafür dass sie schiitische Bürger aus Bahrain mit Waffen niederschlagen.