2 Oktober 2011 - 20:30

Der iranische Präsident sagte: "Die Besetzung Palästinas und die Gründung des zionistischen Regimes sind eine internationale Frage und eigentlich ein Verbrechen gegen die Menschheit."

  Mahmud Ahmadinedschad betonte am gestrigen Sonntagabend bei der Abschlussfeier der Teheraner Konferenz zur Unterstützung der palästinensischen Intifada: "Die Frage Palästinas ist so wichtig und so vielseitig, dass sogar bei sehr vielen Gesprächen über die Besetzung Palästinas sowie die Bildung des zionistischen Regimes nicht alle Perspektiven dieser Frage erörtert werden könnten."Heute gilt die palästinensische Frage als eine internationale sowie menschliche Frage. Heute stehen alle Verbrecher, Kolonial- und Gewaltmächte hinter Israel."Der iranische Präsident ging auf die Bedeutung des Konsenses sowie der Unterstützung der palästinensischen Intifada ein und betonte: "Die Ziele des 70-jährigen Widerstandes des palästinensischen Volkes werden nur mit Unterstützung der islamischen Länder in die Tat umgesetzt. Es gibt keine Hoffnungen auf westliche Pläne."Mahmud Ahmadinedschad erörterte die Bemühungen der westlichen Länder in den letzten Jahren für die Legalisierung des zionistischen Regimes und brachte zum Ausdruck: "Der Westen und das zionistische Regime wollen durch die Fälschung der Geschichte und der Wahrheit das palästinensische Volk aus dieser Region beseitigen. Sie scheitern aber Dank des palästinensischen Widerstandes. Letztendlich wird das palästinensische Volk einen unabhängigen Staat mit Beitolmoqaddas als Haupstadt bilden."Die zweitägige 5. Konferenz zur Unterstützung der palästinensischen Intifada wurde am gestrigen Sonntagabend mit einer Erklärung beendet.