14 Juli 2011 - 19:30

Nach der Bekanntgabe einer Nachricht über umfangreiche Demonstrationen und Sitzstreiks jordanischer Revolutionäre hat Parlamentspräsident Faisal al Fayiz die Proteste der Bürger kritisiert.

  "Sitzstreiks und Demonstrationen gelten gemäß der Verfassung als Recht der Bürger", sagte Fayiz laut der Nachrichtenagentur Fars und fügte hinzu, die Wahrnehmung dieses Rechtes müsse jedoch den Hauptinteressen des Landes entsprechen. Die von den Bürgern geplanten Sitzstreiks seien nicht zu Gunsten des Landes, so Fayiz.
Die Jordanier haben seit Beginn des laufenden Jahres und gleichzeitig mit dem Aufstand der Bürger in Tunesien und Ägypten ihre Proteste gegen die Staatsordnung begonnen und fordern Umsetzung von Reformen. Die Revolutionäre in Jordanien wollen ab heutigen Freitag in einen landesweiten Sitzstreik treten, um dadurch die Regierung zur Erfüllung ihrer Forderungen unter Druck zu setzen.