8 Juli 2011 - 19:30

Prediger des gestrigenFreitaggebets von Teheran hat den USA und Israel Unterstützung des Terrorismus vorgeworfen.

  Ayatollah "Ahmad Janati" wies gestern in seiner Predigt auf die jüngste "Internationale Konferenz zur Terrorismusbekämpfung" in Teheran hin und sagte: Auf dieser Konferenz seien gute aufklärende Beiträge im Kampf gegen den Terrorismus vorgetragen worden. Er sagte dazu weiter: Die USA und das zionistische Regime seien "Unterstützer des Terrorismus" und "Ausbilder von Terroristen." Der Prediger des heutigen Freitaggebets von Teheran übte dann Kritik an der amerikanischen Militärpräsenz in einigen Ländern der Region wie in Irak und Afghanistan und betonte: "Die USA sind in der Region, um ihre eigenen Interessen und ihre Präsenz zu sichern, wodurch nur schuldlose Menschen getötet werden. Ayatollah Janati wies dann auf die Anklageerhebung durch den Internationalen Gerichtshof in Den Haag im Zusammenhang mit dem Mord am libanesischen Ex-Ministerpräsidenten, Rafiq Hariri, hin und unterstrich: "Die USA und das zionistische Regime haben bei der Formulierung dieser Anklage mitgewirkt, denn sie wollten sich an der Hisbollah wegen ihrer Niederlage im 33-tägigen Krieg rächen, die Hisbollah ist jedoch stark und unbesiegbar", so Janati weiter. Der Prediger des Freitaggebets von Teheran erklärte, die Anklage sei eine bestellte Anklage und das Gericht sei ein amerikanisch-israelisches Gericht. Ayatollah Janati äußerte sich dann zu den Entwicklungen in Bahrain und kritisierte das Schweigen der Staatengemeinschaft gegenüber den Verbrechen in diesem Land und führte dazu aus: "Die Schuld der Bevölkerung von Bahrain ist, dass sie ihr Schicksal selbst bestimmen will." Prediger des heutigen Freitaggebets von Teheran beschrieb die Versöhnungsgespräche in Bahrain als einen Versuch des Regimes von "Ale Khalifa", die wahren Forderungen der Menschen in den Hintergrund zu verbannen. Er forderte dabei die Saudis auf, ihre Truppen unverzüglich aus diesem Land abzuziehen.