6 Juli 2011 - 19:30

Im Irak ist ein Massengrab mit den sterblichen Überresten von etwa 900 mutmaßlichen Opfern aus der Herrschaftszeit von Saddam Hussein entdeckt worden.

  Nach ersten Ermittlungen der Behörden handelt es sich bei den in einem Kanal westlich von Diwaniya im Zentrum des Landes verscharrten Toten um Kurden, die offenbar bereits in den 80er Jahren getötet wurden, berichtete AFP. Die Leichen seien zur Identifizierung in ein Labor in der Stadt Nadschaf gebracht worden, teilte der Leiter der Untersuchungen am Mittwoch weiter mit. Unter dem Regime des früheren irakischen Diktators wurden viele schiitische und kurdische Oppositionelle umgebracht.