21 Juni 2011 - 19:30

Gemäß Recherchen seitens der Organisation Ärzte ohne Grenzen folterten die bahrainischen Sicherheitskräfte Personen, die bei den Demonstrationen im vergangenen Februar verletzt wurden und in Krankenhäuser eingeliefert worden waren.

  Dies berichtete Al Alam unter Berufung auf die englische Zeitung The Independent, welche einen beweiskräftigen Bericht unter dem Titel „Die bahrainischen Verantwortungsträger sehen sich neuen Beschwerden über die Folterung in den Krankenhäusern gegenüber“ herausbrachte.
Der Independent verwies darauf, dass bahrainische Ärzte wegen der Behandlung von Verletzten und unter der falschen Anschuldigung, sie würden der öffentlichen Ordnung schaden, vor Gericht gestellt wurden und schrieb: Diese Ärzte wurden nur deshalb angeklagt, weil sie verletzte Demonstranten behandelt haben.
Aufgrund dieses Berichtes haben die Ärzte der Organisation Ärzte ohne Grenzen, welche ihren Bahrainer Kollegen bei der Behandlung der Verletzten halfen, unterstrichen, dass die erfolgten Vorwürfe gegen die Bahrainer Ärzte haltlos und erlogen sind.
Jonathan Whittall, der Leiter der Delegation der Ärzte ohne Grenzen, welcher erst kürzlich aus Bahrain zurückkehrte, sagte: „Die Kräfte der Ale Khalifa haben die Verletzten im Soleymaniyah-Krankenhaus in Manama gefoltert“.