Der jordanische König Abdullah II. hat sich Forderungen nach Reformen gebeugt und angekündigt, dass das Kabinett künftig gewählt werden soll. In seiner Rede am Sonntag versprach Abdullah auch weitere Verfassungsänderungen. Details nannte er aber nicht.Zuvor hatten sich Jordanier für eine Einschränkung der Macht des Königs ausgesprochen. Der jordanische Monarch hat unter anderem das Recht, den Ministerpräsidenten und das Kabinett zu bestimmen.In Jordanien kommt es seit sechs Monaten zu Demonstrationen, bei denen mehr Demokratie gefordert wird. Unter anderem fordern Demonstranten neue Parlamentswahlen, weil bei der Wahl im November ihrer Ansicht nach Betrug vorlag.
12 Juni 2011 - 19:30
News ID: 247001
Der jordanische König beugt sich dem Druck des Volkes, und kündigte Reformen an.