16 Mai 2011 - 19:30

Die Organisation Islamischer Konferenz hat die Angriffe der Zionisten auf die palästinensischen Demonstranten verurteilt. Laut Bericht der Nachrichtenagentur Palästinas Al Yaum, hat Ekmeleddin Ihsanoglu, der Generalsekretär der Organisation Islamischer Konferenz gesagt, der Angriff vom vergangenen Sonntag der zionistischen Militärs auf die wehrlosen palästinensischen Demonstranten, bei dem eine Anzahl von ihnen den Tod fand oder verletzt wurde, sei eine klare Verletzung der internationalen Gesetze.

Ihsanoglu, bezeichnete das zionistischen Regime als verantwortlich für die missliche Lage Palästinas und forderte die Völkergemeinschaft auf, dieses Regime zur Beachtung der internationalen Gesetze und zur Einstellung ihrer Übergriffe auf das unterdrückte palästinensische Volk zu zwingen. Das palästinensische Volk hat am vergangenen Sonntag am Jahrestag der Besatzung Palästinas im Westjordanland und insbesondere in Beyt-ul Moqadas (Jerusalem) und den 1948 okkupierten Gebieten anti-zionistische Kundgebungen veranstaltet. Die Armeekräfte des zionistischen Regimes gingen gewaltsam gegen die Demonstranten vor. Bei ihrem Angriff fanden mindestens 22 Demonstranten den Märtyrertod und Hunderte weitere wurden verletzt. Michel Soleyman, der libanesische Staatspräsident, verurteilte unterdessen das Massaker an den palästinensischen Flüchtlingen, welches die zionistischen Militärkräfte besonders in den südlibanesischen Grenzregionen mit den besetzten Gebieten vornahmen, und forderte die internationalen Gremien und die USA, die Hauptunterstützer des Besatzerregimes, auf, diese Verbrechen zu verurteilen und weitere Übergriffe dieses Regimes zu verhindern. Der libanesische Staatspräsident unterstrich das Recht von Millionen palästinensischen Flüchtlingen, darunter circa 400 Tausend in Libanon sesshafte Flüchtlinge, auf Rückkehr in ihre Heimat. Außerdem erklärte er, die Völkergemeinschaft müsse anstatt gegenüber dem Massaker und der Verletzung der Rechte dieser Menschen zu schweigen, ihr Recht auf Rückkehr nach Palästina unterstützen.