5 Mai 2011 - 19:30

Das jemenitische Regime soll Taktiken angewendet haben, die bisher nur vom libyschen Diktatoren Ghadafi bekannt waren.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, soll das jemenitische Regime Taktiken angewendet haben, die bisher nur vom libyschen Diktator Ghadafi bekannt waren.Präsident Ali Abdullah Saleh soll das Vertrauen Riyadhs ausgenutzt haben, da Saudi Arabien den Boden in mehreren Ländern verloren hätte, so hieß es in dem Bericht des Universittätsproffessor Syed Ali Wasif am Mittwoch.Saleh hatte sich geweigert abzutreten, obwohl man ihm für die Abdankung den sicheren Transfer in ein anderes Land garantiert hatte.Wasif sagte dass Ghadafis Plan die Macht zu erzwingen, und das zu jedem Preis, stark an die Taktik von Saleh errinnerte. "Saleh versucht in Ghaddafis Fußstapfen zu treten, um zu sehen was als nächstes passiert."Seit Beginn der Revolution gegen Ghaddafi im Februar sollen Zehntausende getötet und verletzt worden sein."Saleh scheint eine Art Ermutigung von Muammar Ghadafi zu erhalten. Und er lernt von Ghadafi weiterzumachen." So Wasif weiter.Saleh ist nun seit mehr als drei Jahrzehnten im Amt. Viele der Oppositionsmitgleider werfen ihm die Ausnutzung seines Statuses vor. Reformen die längst hätten verabschiedet werden sollen, seien nicht umgesetzt worden.Inspiriert von den Revolutionen in Tunesien und Ägypten sollen auch in Jemen Proteste gegen das Regime begonnen haben.Mehr als 300 Menschen sollen dabei ums Leben gekommen sein, und viele Weitere sollen verwundet worden sein, als jemenitische Truppen gegen die Anti-Regierungsdemonstranten vorging, und diese mit äußerst brutaler Gewalt niederschlugen.