1 Mai 2011 - 19:30

Die UNO soll ihre Mitarbeiteiarbeiter aus der libyschen Hauptstadt Tripolis abgezogen haben.

Wegen der zugespitzten Lage in Libyen haben die Vereinten Nationen eigenen Angaben zufolge ihre zwölf ausländischen Mitarbeiter aus Tripolis abgezogen. Es handele sich nur um eine vorübergehende Maßnahme, hieß es am Sonntagabend in New York. Die zwölf Mitarbeiter hielten sich jetzt in Tunesien auf. Grund für ihren Abzug seien die Unruhen in Teilen der libyschen Hauptstadt.UN-Mitarbeiter libyscher Nationalität seien von der Maßnahme nicht betroffen, hieß es laut der Erklärung eines UN-Sprechers.In Tripolis soll die leerstehende britische Botschaft zerstört worden sein. Der libysche Botschafter in Großbritannien sei als "unerwünschte Person" aufgefordert worden, binnen 24 Stunden das Land zu verlassen, sagte Außenminister William Hague am Sonntag. Hague sagte: "Ich verurteile die Angriffe auf die Gebäude der britischen Botschaft in Tripolis genauso wie die Angriffe auf die Vertretungen anderer Länder." Das Gaddafi-Regime müsse die diplomatischen Vertretungen schützen. Das Regime habe erneut seine internationalen Verpflichtungen verletzt.