9 April 2011 - 19:30

Der Generalsekretär der Hezbollah, Seyyed Hassan Nasrallah, hielt eine Rede über die jüngsten Entwicklungen.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, soll der Generalsekretär der Hezbollah-Bewegung, Seyyed Hassan Nasrallah, eine Rede über die jüngsten Entwicklungen in der Region gehalten haben.
Brüder und Schwestern, sei der Frieden Gottes mit euch.
-Trotz der Risiken der jüngsten Entwicklungen um uns herum, in Palästina, Syrien, Bahrain, Jemen und Libyen, fühle ich dass ich die libanesischen Entwicklungen ansprechen sollte.
Ich werde versuchen die Entwicklungen kurz anzusprechen.
Als erstes möchte ich die Informationen von Wikileaks, und darauf wo wir hinaus laufen, ansprechen.
Zweitens möchte ich die Entwicklungen in der Elfenbeinküste ansprechen, darunter auchd ie Situation der dort ansäßigen Libanesen.
Als drittes möchte ich die Kommentare des Premierministers Saad Hariri, und seine Politik ansprechen.
Viertens möchte ich die Drohungen gegen Libanesen in Bahrain ansprechen, und fünftens die Entwicklungen in dem Gefängnis Rumieh und die damit verbundene Gewalt.
Als erstes möchte ich über die gelekaten US-Kabel sprechen. Die Zeitung Al Akhbar hat eine Serie von Kabeln veröffentlicht, einige davon wurden von Amerikanern an libanesische Offiziere gesendet.
Wir können diese als Stellungnahmen von Offizieren kategorisieren, und die Beurteilung von amerikanischen Offizieren basieren auf den Treffen mit libanesischen Personen.
-Die erste Gruppe dieser Dokumente handelte vom 8.März und den damit verbundenen Personen. Die zweite Gruppe die darin verwickelt ist, sollen Persönlichkeiten des 14. Märzes gewesen sein.
-Die erste Gruppe betreffend, sollen diese Treffen zwischen amerikanischen Personen und Personen vom 8. März es darauf abgesehen haben, Meinungverschiedenheiten hervorzurufen.
Die Treffen zwischen Amerikanern und Amal-Beamten betreffend: Es gibt Probleme mit dem krieg, an den ich erinnern möchte. Vom ersten Tag an bis zum Ende des krieges, würde ich sagen, war Nabih Berri ein Partner, was die Beendigung des Krieges betrifft. Wir hatten die selben Sorgen und wir koodinierten unsere Sorgen im Jahre 2006.
Berri arbeitete Tag und Nacht um den Libanon zu beschützen, und den Sieg des Widerstandes zu erzielen.
Vom ersten Tag des Krieges an, hatten wir zugestimmt die Verantwortung zu verteilen. Ich habe die Feldoperationen gehandhabt, und Berri die Verhandlungen.
Die Interpretationen der US-Botschafter im Libanon können die Kredibilität Berris nicht gefährden.
Die Amal Bewegung, welche von Berri angeführt wurde, war ein Partner im Julikrieg. Wir haben nichts außer Kooperation von der Amal-Bewegung gesehen, und wir hätten nicht thriumphiert wenn diese nicht gewesen wäre.
Diejenigen die die Hezbollah beschuldigen, haben immer zum Ziel gehabt die Hezbollah und die Amal gegeneinander aufzuhetzen.
Ich sage denjenigen die die Amal und die Hezbollah außeinanderbringen wollen, ihre Bemühungen zu beenden.
Im Bezug auf die Freie Patriotische Bewegung (FPM), die in Wikileaks erwähnt wurde: Es war ein kleines Problem. Die FPM basis und die Position ist bekannt. Und ich denke nicht dass die Problematiken die Beziehungen zwischen der FPM und der Hezbollah schädigen werden.
Über die Wikileaks darunter auch die Fortschritts-Sozialischen Parteiführungskräfte Walid Jumblatt: Er hat bereits bestätigt dass alle Kommentare die er in der Vergangenheit gemacht hat ein Teil der Phase vor der Wiedervereinigung mit der 8.März-Bewegung gewesen sei.
Ich würde gerne sagen, dass die Zeitung Al Akhbar nicht der Hezbollah folgt. Es ist ein Teil der Koalition vom 8.März, doch sie hat ihre eigene Verwaltung.
Wir ermutigen die Zeitung die Wikileaks-Kabel zu veröffentlichen, doch wir haben ihnen nicht dabei geholfen dies zu tun.
Wir waren nicht darüber im Klaren was von der Tageszeitung veröffentlicht werden würde.-
Das zweite Anliegen die Wikileaks betreffend ist über die Treffen der Figuren vom 14. März mit US-Beamten. Im großen und Ganzen gibt es ein vorrherschendes Thema in allen Unterhaltungen. Ich möchte nicht im Detail darüber sprechen, was jede Person gesagt hat.
Wir haben zur Kenntnis genommen, dass die Koalition vom 14. März, von Anfang 2005 an bis heute, den Widerstand isolieren, schädigen und beenden will.
Wieso wollen sie ein Ende der Hezbollah? Weil deren Deal zwischen den Figuren vom 14. März und den USA geschlossen wurde.
Sie können es nicht bestreiten. Lasst es sie tun, und ich werde zurücknehmen was ich nun sage.
Es gibt einen Deal zwischen den Amerikanern und der Bewegung vom 14. März. Washington hatte diese dazu aufgefordert den Widerstand zu beenden, und im Gegenzug würde ihnen die Macht von den USA zugeteilt werden.
Was war das Verbrechen der Hezbollah? Hat die Hezbollah die Machtübernahme von der 14.März-Bewegung gefordert? Hezbollahs Verbrechen ist, dass es ein Dorn im Auge der Zionisten ist.
Beschützt das den Libanon auf mentaler Weise? Ist dies kompetent um eine nationale Verteidigungsstrategie zu entwickeln und die nationale Einheit zu beschützen? Kann diese Mentalität, mit dieser Stärke der Verschwörungen und des Hasses, einen modernen und fähigen Libanon gründen?
Heute existiert der Widerstand weitherhin, doch die Figuren vom 14.März sind nicht länger in der Regierung tätig. Keiner wird dem Widerstand Schaden anrichten können.
Ich rufe den 14.März auf, sich erneut über deren Stellung Gedanken zu machen, und sich davor zu hüten den Fehler zu weit auszutragen.
Ich möchte dem 14.März mitteilen, dass diese Mentalität euch nirgendswo hinführt.
Dies ist nicht wie das Land regiert wird und wie die Zukunft garantiert wird.
Im Libanon hat keine Partei den Vorzug eine andere zu beenden.

Zweitens, was die Situation in der Elfenbeinküste angeht: Wir blicken einem nationalen und humanitärem Problem entgegen, was die Libanesen in Abijan angeht.
Das Kabinet hat bevor es zusammengestürzt ist, Wege vorgestellt, wie man mögliche Probleme in der Elfenbeinküste verhindern könnte. Der Konflikt begann nämlich im Jahre 2010.

Anstelle von Zusammenarbeit um den Konflikt zu beenden, hat Saad Hariri angefangen Parteien die Lösungen suchen anzugreifen, vor allem die Außenminister, welche Berri repräsentieren.
Die libanesischen Menschen in Abidjan rufen ihren Staat dazu auf, ihnen zu helfen den Stress den sie haben aus dem Weg zu schaffen.
Drittens möchte ich die Kommentare des Saad Hariris über den Iran ansprechen: Wir sind stolz darauf dass wir mit Iran und Syrien verbündet sind. Wir haben nichts zu verhindern, und wenn ein Land welches mit dem Libanon steht angegriffen wird, können wir nicht ruhig bleiben.
Wir können nicht ruhig bleiben, vor allem wenn ein Premier Kommentare gegen Iran macht, und dies als Wurzel aller Probleme im Nahen Osten beschreibt, anstelle Israel die Schuld zu zu weisen.
Wenn Iran nicht gewesen wäre, dann wären eine Vielzahl von Häusern und Wohnungen nach dem Krieg 2006 nicht wieder aufgebaut worden.
Dies ist nicht wie Iran behandelt werden sollte. Auch dann wenn jemand verärgert über uns ist, weil wir deren Regierung zum Zusammensturz gebracht haben, sollte er die Iraner in Ruhe lassen.
Das Problem ist, dass der 14.März behauptet, dass andere bestimmte  ethische Mottos verfolgen.
Der 14 März sagte dass die Hezbollah den Libanon nicht in die politische Axe in der Region hineinreiten soll. Wieso denken sie dann nicht an ihre eigenen Worte?
Hariri sollte der Erste sein, der den Libanon aus der Politik der Axe führt.
Als nächstes möchte ich die Ausweisung libanesischer Staatsbürger aus Bahrain ansprechen: Es hat so viele Blosstellungen von Syrien im Jahre 2005 gegeben. Aber wir haben nicht eine Ausweisung libanesischer Bürger aus Syrien verzeichnet.
Ich rufe die bahrainische Regierung auf, diese Politik zu überdenken, was die Ausweisung libanesischer Staatsbürger betrifft. Denn diese ist falsch.
Es ist falsch libanesische Staatsbürger in Bahrain unter Druck zu setzen, vor allem dann wenn diese Einwohner rein garnichts mit unseren politischen Verschiedenheiten zu tun hat.
Nun würde ich gerne auf die Situation in den Gefängnisen von Roumieh eingehen. Wenn man mehr Menschen in Gebäuden platziert, als von den Strukturen getragen werden kann, dann werden die Menschen das nicht unterstützen. Der Ausbruch der Gewalt in Roumieh und die Beschuldigung der Hezbollah, die Außeinandersetzungen für politische Ziele mißbraucht zu haben, ist nicht fair. Wie kann ein Land auf einer solchen Basis aufgebaut werden?
Ich rufe zu einer Lösung des Problemes auf, was die Inhaftierten angeht. Es ist ein humanitäres Problem, kein politisches.
Den letzen Punkt den ich gerne ansprechen würde, ist die Gründung eines neuen Kabinetts, welches von Premierminister Najib Mikati geführt werden soll.
Nach dem Zusammenbruch des Kabinets von Hariri, gab es eine Mehrheit vom 8. März die Mikati nominierte. Es gab Versuche es so darzustellen, als ob die Hezbollah hinter der Ernennung eines sunnitischen Premierminsters steckte.
Man hatte auch versucht es so darzustellen, als ob ich Mikati für die Premierministerschaft ernannt hätte. Diese Stellungnahmen sind unglücklicherweise gewählt.
Ich bin stolz sagen zu können dass ich mich vor den Israelis verstecke, da diese mich aufspüren und töten wollen.
Es gibt einige Widerstandsgruppen die einige arabische Führungskräfte blosstellten.
Es ist eine Schande dass die Future Bewegung, und auch der 14. März hinter der Auswahl des Ministers Mikati steckt.
Ich denke nicht, dass die Provokationen des 14. März erfolgreich sein werden. Die die provozieren sind Verlierer.
Es ist normal dass die Bildung eines Kabinetts lange Zeit in Anspruch nehmen wird.
Wir sind nicht diejenigen die das Kabinett gründen. Jeder will es gründen, doch dies ist die Aufgabe des Premierministers.
Eine mögliche Lösung existiert was die Gründung eiens Kabinets betrifft.
Wir wollen ein Kabinet welches so schnell wie möglich geformt wird.
Parlamentsblöcke haben das Recht bestimmte Kabinetsaufteilungen zu bestimmen.
In jedem Fall möchte ich erneut versichern dass die Libanesen die behaupten dass die Parteien vom 8. März die Aufteilung des Kabinets zerstören wollen, unbegründet ist.
Das Volk soll geduldig sein, wir arbeiten daran ein Kabinet zu formen, welches in der Lage sein wird das Land zu beschützen.
Wir sind dazu entschlossen alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen und ein Kabinet unter der Leitung von Mikati zu gründen.
Ich will darauf hinweisen dass wir keine zwei Nationalitäten haben. Wir wurden im Libanon geboren, wir bleiben hier, wir sterben hier, und wir werden von hier nicht weichen.
Wir haben den Krieg gegen Israel gewonnen, denn es war was wir bestimmt waren zu tun.
Möge der Frieden Gottes mit euch allen sein.