8 April 2011 - 19:30
News ID: 235714
Rede des Sheikh Ali Salman.
Dies sagte Scheich Ali Salman, der Vorsitzende der islamischen Wifaq-Gesellschaft, am Freitag vor einer großen Anzahl von Bürgern in der Stadt Qafool und fügte mit Blick auf das Massaker an den Bahrainern durch das Ale Khalifa-Regime hinzu: "Die Geschichte hat bewiesen, dass überall auf der Welt das Gemetzel eine Gegenwirkung gehabt hat und die Lage in einer Gesellschaft nur noch verkompliziert." Salman verurteilte die Festnahme von Frauen, darunter viele Lehrerinnen bzw. Ärztinnen, die lediglich wegen der Behandlung von Verletzten oder Teilnahme an den Protestkundgebungen am Perlenplatz verhaftet worden sind, und sagte: "Die am Perlenplatz Protestierende streben nur Reformen an und die Festnahme von Bürgern wegen ihrer Beteiligung an friedlichen Demonstrationen ist nicht richtig." Der Vorsitzende der Wifaq warnte außerdem vor religiösen Unruhen und hob hervor, dass Bahrain sowohl den Sunniten als auch den Schiiten gehört. Niemand sei berechtigt, andere wegen ihrer religiösen Überzeugung zu bestrafen. An den Kontrollposten oder an den Arbeitsplätzen frage aber das Regime von Ale Khalifa nach der Glaubensrichtung von Personen und schüre dadurch ethnische und religiöse Unruhen und gefährde die nationale Einheit. Salam äußert sich erstaunt darüber, dass die bahrainischen Sicherheitskräfte die Moscheen und Hosseinieh-Trauerhallen zerstören und fragte: "Was für eine Verbindung besteht zwischen der Zerstörung von Moscheen und der Aufrechterhaltung von Sicherheit? Wird die Sicherheit des Landes gewährleistet, wenn die Hosseiniehs abgerissen werden?"