11 Februar 2011 - 20:30

Kinder unter 13 Jahren zählen zu den Hauptopfern des Afghanistan-Krieges. Dies geht laut PressTV aus den jüngst erschienenen Berichten hervor.

Demnach werden in den meisten Fällen Kinder durch Geldversprechungen für Selbstmordanschläge herangezogen. Wie das Büro der afghanischen Sicherheitsbehörde berichtet, seien in 80 Prozent der vereitelten Bombenattentate Kinder und Jugendliche im Alter von 13 - 17 Jahren verantwortlich, wobei diese nach Ausführung ihrer Aufträge meist verhaftet werden. Dem Jahresbericht 2010 der Vereinten Nationen zufolge wird ein Großteil dieser Kinder und Jugendlichen von den Taliban für Selbstmordanschläge herangezogen. Auch werden sie von diesen Kräften für den Transport von Sprengstoff instruiert.