20 Dezember 2010 - 20:30

Hunderte, azerbaijanische Studentinnen haben sich aufgrund eines Kopftuchverbotes, welches in den überwiegend muslimischen Land durchgesetzt wurde, aus Schulen abgemeldet.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, haben die azerbaijanischen Behörden damit begonnen hunderte Muslimas aus Schulen auszuweisen. Weitere haben sich selber abgemeldet, um einem Kopftuchverbot an den Schulen zu entgehen.In dem weitgehend islamischen Land, ist das Tragen eines islamischen Schleiers erlaubt, und kann selbst in der Konstitution nicht verboten werden.Zeitgleich haben sich mehrere Tausend Azerbaijaner zu Demonstrationen vor dem Bildungsministerium versammelt, um gegen die Vorgehensweise zu demonstrieren. Am 10. Dezember 2010, hatten sich dort mehrere Menschen versammelt und ihre Unzufriedenheit mit dem Bildungsminister Misir Mardanov zur Geltung gebracht.Dieser hatte gesagt, dass die Mädchen im land sich mit den Gesetzen der Schulen und deren Schuluniformen vertraut machen müssten, und das Tragen eines Kopftuches verboten werde."Was hat das zu bedeuten, wenn ein 16-jähriges Mädchen mit ihren Kopftuch im Unterricht sitzt? Es gibt eine Kleiderordnung und diese soll auch angewandt werden.""Außerhalb der Schule kann jeder tragen was er oder sie möchte, aber im Klassenzimmer gibt es Regel an die man sich zu halten hat."Die Polizei hatte versucht die Demonstration aufzulösen, und Tränengas eingesetzt. Mehr als 10 Demonstranten wurden verhaftet. Auch Sicherheitsvorkehrungen um das Bildungsministerium wurden erhöht.Hunderte Azerbaijaner hatten sich auch zu Demonstrationen in Nardaran, einem Vorort von Baku versammelt. Die Demonstranten verurteilten die von Israel und westlichen Mächten geführte Politik, die in diesem Land an Machteinfluß gewann.Gleichzeitig hatten Demonstranten Bilder von Mardanov in Flammen gesetzt, und ihn aufgefordert religiöse Werte zu achten, um zu verhindern dass Azerbaijan in eine Krise verfällt.Das Kopftuchverbot in Schulen, hat auch in anderen Ortschaften wie Lankaran, Jalilabad und Masali zu Demonstrationen geführt.Muslimische Gemeinden in Azerbaijan beschuldigten den Sekularismus von Tel Aviv. Das Zionistische Regime versucht derzeit in diesem Land gegen Schiiten vorzugehen, und auch im Monat Ramadhan die Muslime außeinander zu treiben.