In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Fars News sagte Erich Hecker bezüglich der antiiranischen Sanktionen durch den Weltsicherheitsrat: "Die Erfahrungen zeigen, dass solche Sanktionen in den letzten Jahren die iranischen Projekte nicht beeinträchtigen konnten." Er fügte hinzu: "Die Welt besteht ja nicht nur aus einigen Ländern. Es gibt einen großen Handelsbereich. Deshalb kann man durch Sanktionen gegen ein Land dessen Willen nicht beeinträchtigen."Der besagte Experte ging dann auf die iranischen Verteidigungsfähigkeiten ein und unterstrich: "Während des Irak-Iran-Krieges verkauften die westlichen Staaten Iran keine Ausrüstungen; Teheran hat jedoch heute sehr gute Fortschritte im Bereich der Verteidigung und beim Raketenbau gemacht und kann seinen Hoheitsbereich sehr gut verteidigen."Hinsichtlich der IAEA-Gouverneurratsitzung sagte er: "Der IAEA-Gouverneursrat begann seine Sitzung am Donnerstag und wird dabei auch das iranische Atomprogramm erörtern. Vor Kurzem hat die IAEA ihren Bericht über das iranische Atomprogramm veröffentlicht, in dem unterstrichen wurde, dass im besagten Programm keine Abweichungen zu sehen sind." Hocker erklärte, dass die Differenzen durch Gespräche zu lösen seien.Er wies ferner auf die kommenden Gespräche zwischen Iran und der Gruppe 5+1 hin und brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass die beiden Seiten eine politische Einigung erreichen können. Die Wiederaufnahme der Gespräche bezeichnete er als einen Beweis für die Entschlossenheit beider Seiten, die Differenzen zu lösen.
3 Dezember 2010 - 20:30
News ID: 215614
Der Mitarbeiter eines Forschungsinstituts in Brüssel betonte, dass die Sanktionen keine Lösung der iranischen Atomfrage seien und Iran seine nationalen Projekte nicht stoppen werde.