23 Oktober 2010 - 20:30

Nach der Veröffentlichung Hunderttausender US-Geheimdokumente zum Irak-Krieg hat die Regierung in Bagdad die entschlossene Aufklärung von Misshandlungsvorwürfen angekündigt.

Gleichzeitig kritisierte Ministerpräsident Nuri al-Maliki den Zeitpunkt der Veröffentlichung durch die Internetplattform WikiLeaks.Sein Büro sprach heute angesichts der laufenden Regierungsbildung von einem verdächtigen Vorgang. In den fast 400.000 Dokumenten finden sich unter anderem detaillierte Berichte über Misshandlungen von Irakern durch einheimische Sicherheitskräfte. US-Medien berichteten, offenbar seien die amerikanischen Stellen in vielen Fällen den Vorwürfen nicht nachgegangen: