11 Oktober 2010 - 20:30

Der israelische Premierminister Ben Ari sagte dass palästinensische Steinewerfer auch dann erschossen werden müssten, wenn es sich bei den Werfern um Kinder handelte.

Wie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, hat ein israelischer Rechtsanwalt die Erschießung von palästinensischen Steinewerfern verteidigt. Es sei auch dann in Ordnung die Werfer zu erschießen, wenn es sich bei den Werfern um Kinder handelte.
"Selbst ein Kind, soll wenn es lebensbedrohlich ist, erschoßen werden." So Michael Ben Ari, bei einer Knessetsitzung am Montag gegenüber der Jerusalem Post.
Das Kommittee hatte eine Sondersitzung einberufen, nachdem palästinensische Kinder Steine auf Fahrzeuge zionistischer Siedler geschmissen hatte, und das Auto den Jungen dannach lebensgefährlich erfasst hatte.
Arabisch-israelische Rechtsanwälte, hatten die menschenverachtenden Bemerkungen Aris verurteilt.  Sie seien nur eine Gruppe Soziopaten, die keine Gefühle für Minderjährige hätten.
"Dieses Treffen wurde einberufen, weil ein Kind vom Auto in die Luft katapultiert worden ist, und ihr seid nur eine Gruppe von Besoffenen ohne Hirn!" So Tibi. "Ihr solltet verurteilt werden. Ihr seid eine Gruppe Fanatiker."
"Anstelle die Rechte von Kindern zu verteidigen, werden hier Siedler verteidigt die keine Rechte haben, und in Silwan und den palästinensischen Gebieten nichts zu suchen haben." So sagte er abschließend.