Dieses arabische Viertel gilt als südliche Verteidigungslinie der Al-Aksa-Moschee. Gegenwärtig findet dort die brutalste und rücksichtsloseste Judaisierungskampagne und ethnische Säuberung statt. An 53 Orten in Silwan sind rund 380 Zionisten ansässig, denen es obliegt, die Kontrolle über die Eyn al Silwan-Moschee zu gewinnen. Von dort aus planen sie einen Tunnel direkt unter die Al-Aqsa-Moschee zu graben.Das arabische Viertel Silwan befindet sich an einer Stelle, an der jüdische Archäologen die sogenannte Davidstadt vermuten. Um Ausgrabungen vornehmen zu können, ließen die Behörden bereits mehrere Häuser der arabischen Bewohner räumen und ohne Entschädigung abreißen. Dies führt seit einigen Monaten immer wieder zu Protesten und gewaltsamen Zusammenstößen mit der Polizei.
23 September 2010 - 20:30
News ID: 206157
Um eine Judaisierung der Al-Aqsa-Moschee vorzubereiten, hat Israel mit der ethnischen Säuberung des Silwan-Viertels in Beitolmoqaddas begonnen.