19 August 2010 - 19:30

Israel hat den rassistischen Rabbiner der das Töten von Nicht-Juden als erlaubt erklärt hat, kurz nach dessen Festnahme wieder auf freien Fuß gesetzt.

  Auslöser für dessen Festnahme war ein Buch, in dem der Rabbi unterschiedliche Fälle aufgezeigt hat, die es rechtfertigen, nicht-jüdische Menschen zu töten. Selbst Babys würden demnach nicht verschont werden, berichten das US-Nachrichtenportal "Straits Times" und die Nachrichtenagentur "AFP". 

Yosef Elitzur, der aus der extremistischen Yitzhar-Siedlung nahe Sichem im besetzten Palästina stammt, soll im Buch "The King's Torah" zum Mord von Babys und Kindern von Israels Feinden aufgerufen haben. Seine Erklärung: Es sei "klar, dass sie heranwachsen, um uns zu schaden". So zitiert das israelische Nachrichtenportal "Haaretz" aus Elitzurs Buch.

Viele Rabbis protestierten gegen seine Publikation, die bereits Anfang 2010 erschienen ist. Ihrer Meinung nach stünden die Ausführungen im klaren Gegensatz zu den jüdischen Lehren.