Das berichtete die Nachrichtenagentur IRNA
am Dienstagabend. Demnach verweigerten auch viele Oppositionsparteien
in Griechenland ein Treffen mit Netanjahu, der am Montag in Athen
eingetroffen war. Nur der griechische Ministerpräsident Giorgos
Papandreou und der Vorsitzende der ND-Partei (Neue Demokratie) Antonis
Samaras erklärten sich zu einem Gespräch mit Netanjahu bereit.
Zahlreiche
Parteivorsitzende kritisierten den Besuch des Ministerpräsidenten des
zionistischen Regimes. Die Reise Netanjahus nach Griechenland sei im
Rahmen der herrschsüchtigen Pläne dieses Regimes und dessen
Unterstützers, den USA, zu bewerten. Aleka Papariga, Generalsekretärin
der KKE-Partei in Griechenland, verurteilte die Einladung von Benjamin
Netanjahu durch die sozialistische Regierung. Dieser Schritt fördere die
Kriegsmaschinerie Israels für eine weitere Massakrierung der
palästinensischen Bevölkerung und unterstütze die Kriegstreiberei dieses
Regimes in der Nahostregion, sagte sie.
Griechenland hatte Israel bis 1991 als der damalige Ministerpräsident Andreas Papandreou an der Macht war, niemals anerkannt.
Gleichzeitig
mit der Ankunft von Benjamin Netanjahu in Athen hatten die griechische
Bürger, Parteien, Gruppen und Gewerkschaften in verschiedenen
Erklärungen den Besuch des zionistischen Ministerpräsidenten in ihrem
Land verurteilt und umfangreiche Demonstrationen veranstaltet, in denen
sie die Einladung dieses „unerwünschten Gastes und Mörders der Kinder
Palästinas“ als im Widerspruch mit der Kultur und der Geschichte
Griechenlands bezeichneten.
18 Oktober 2010 - 20:30
News ID: 199989
Der griechische Staatspräsident Karolos Papoulias hat sich geweigert, den Ministerpräsidenten des zionistisch-israelischen Regimes Benjamin Netanjahu zu treffen.