Laut der jordanischen Nachrichtenagentur Petra wies der Präsident des
arabischen Parlaments, Hoda bin Aamer, auf das verbrecherische Wesen
des zionistischen Regimes hin und bekundete die volle Unterstützung der
libanesischen Regierung bei der Verteidigung der territorialen
Integrität des Landes gegenüber den israelischen Aggressionen.
Bei einer außerordentlichen Sitzung am Dienstagabend (Ortszeit) mahnte der UN-Sicherheitsrat beide Seiten zur Zurückhaltung.
Auf
Verlangen des libanesischen Präsidenten, kamen die Mitglieder des
Weltsicherheitsrats zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen.
Sowohl
Israel als auch der Libanon müssten Grenzen respektieren, erklärte der
russische UNO-Botschafter, Vitali Tschurkin, der derzeit den Vorsitz
des UN-Sicherheitsrats innehat. Tschurkin forderte außerdem beide
Seiten zur Einhaltung der UNO-Resolution 1701 auf.
Israelische
Einheiten griffen am Dienstag, dem 03. August, unterstützt durch
dutzende Panzer und andere militärische Gerätschaften das Dorf Adisseh
im Südlibanon an.
Bei den Schusswechseln sind drei libanesische
Soldaten und ein libanesischer Journalist sowie ein ranghoher
israelischer Offizier ums Leben gekommen. Es waren die blutigsten
Zusammenstöße seit dem 33-tägigen israelischen Krieg gegen den
Libanon im Sommer 2006.
Kuwait und die Vereinigten Arabischen
Emirate (VAE) verurteilten die israelischen Übergriffe auf
libanesisches Territorium und bezeichneten es als eine klare Verletzung
der UNO-Resolution 1701. Kuwait brachte seine Solidarität mit der
libanesischen Regierung zum Ausdruck und verurteilte die israelische
Aggression gegen den Libanon.
Der libanesischen Nachrichtenagentur
zufolge sicherte der kuwaitische Außenminister, Scheich Mohammed Sabah
al Salem al Sabah Beirut die volle Unterstützung bei der Verteidigung
seiner territorialen Integrität und nationalen Souveränität zu.
Der
kuwaitische Außenminister unterstrich in einem Telefonat mit seinem
libanesischen Amtskollegen, Ali al Schami, dass Kuwait die israelische
Aggression gegen die libanesische Armee verurteilt.
Der
Generalsekretär der libanesischen Hisbollah, Seyyed Hassan Nasrallah,
sagte am Dienstag anlässlich des vierten Jahrestages des israelischen
Krieges gegen den Libanon: „Der Widerstand wird nie gegenüber
israelischen Übergriffen schweigen und falls sich diese Übergriffe
fortsetzen, wird der Widerstand Israel die Hände abhacken."
Nach den
Worten des Generalsekretärs der libanesischen Hisbollah hat Israel sei
dem Ende des 33-tägigen Krieges vielfach die libanesische Lufthoheit
verletzt.
Die Festnahme von rund einhundert israelischen Agenten in
den vergangenen zwei Jahren ist für den Libanon eine große
Errungenschaft und zeigt aber zugleich, dass die Möglichkeit einer
neuen Aggression durch Israel gegen den Libanon durchaus besteht.
18 Oktober 2010 - 20:30
News ID: 198216
Das arabische Parlament hat in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung die israelischen Angriffe auf den Libanon verurteilt.