18 Oktober 2010 - 20:30

Bei den jüngsten Gefechten in Nordjemen sind 20 Menschen ums Leben gekommen.

  Nach Angaben der jemenitischen Regierung kam es in der Region "Harf Sofin" in der Provinz "Amran" zu Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der Regierung und Kämpfern der al Houthi-Gruppe. Währenddessen warf der Sprecher der Gruppe, Mohammed Abdul-Salam der jemenitischen Armee vor, al Houthi-Anhänger von ihrem Stützpunkt aus angegriffen zu haben.
Der für die Informationsabteilung zuständige Sprecher der al Houthi-Gruppe, Zaifullah Schami dementierte in einem Gespräch mit dem iranischen Fernsehsender Al Alam die Regierungsangaben und erklärte, seine Gruppe halte sich nach wie vor an die vor fünf Monaten mit der Regierung erzielte Einigung über einen Waffenstillstand. Er fügte hinzu: In Fortsetzung der Aggression durch die jemenitische Regierung sind fünfzehn Peronen, meist al Houthi-Führer ums Leben gekommen.