Das meldet France-Presse unter Hinweis auf den iranischen Telekommunikationsminister Reza Taqipur.
„Der Satellit Rassad-1 (Beobachtung) wird mit einer iranischen Rakete während der Regierungswoche ins All gebracht“, sagte der Minister, den die iranische Nachrichtenagentur Mehr zitiert.
Die Regierungswoche, während der die Leistungen des iranischen Kabinetts gefeiert werden, wird im Land Ende August begangen.
Auch früher schon hatte Iran Raketen ins All geschossen. So hatte der erste Teststart der Rakete Kawoschgar-1, die für die Gewinnung von Forschungsangaben und die Einsteuerung des ersten nationalen künstlichen Erdsatelliten auf die Umlaufbahn bestimmt war, im Februar 2008 stattgefunden. Im November desselben Jahres schoss Teheran die zweite Rakete - Kawoschgar-2 - mit einem Block von Forschungsgeräten ins All. 40 Minuten nach dem Start kehrte der Landeapparat zur Erde zurück.
Wie iranische Medien berichteten, war es gelungen, mit Hilfe der Kawoschgar-2 den atmosphärischen Druck und die Windgeschwindigkeit in unterschiedlichen Höhen zu messen.
Die iranischen Nachrichtenagenturen gaben am 3. Februar 2010 bekannt, dass Teheran mit einer Trägerrakete aus eigener Produktion eine Kapsel mit „lebenden Organismen“ ins All geschickt habe, die für wissenschaftliche Forschungen genutzt werden sollen.
Dem Start wohnten der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad und die militärische Führung des Landes bei.
Anfang Februar dieses Jahres stellte Iran die Satelliten Tolu, Mesbah-2, den Satelliten Mehdi für Studentenforschungen und das Triebwerk der Trägerrakete Simorg vor.
Alle gesamten Weltraumprojekte der IRI wurden von iranischen Wissenschaftlern ausgearbeitet.