Nach einem Gespräch mit Österreichs Bundeskanzler Werner Fayman in
Beitolmoqaddas sagte Netanjahu, er wisse, dass weitere "Flottillen"
geplant seien, dabei handle es sich von Iran und der libanesischen
Hisbollah gesteuerte Aktionen.
Spätestens durch die von der
israelischen Regierung angekündigte Lockerung der Gaza-Blockade gebe es
keine Rechtfertigung für derartige "Flotten", argumentierte Netanjahu.
Die Einfuhr von Lebensmitteln, Medikamenten und Spielzeug sei geregelt,
womit es keine Argumente für solche Aktionen vorhanden seien, hieß es
laut der Behauptung des Premiers.
Israel habe beispielsweise Kenntnis davon, dass demnächst ein "Frauenschiff" entsandt werden sollte.
Das
zionistische Regime hat nach der legalen Wahl der Hamas-Regierung im
Gazastreifen das Palästinensergebiet vollständig abgeriegelt und mit
einer Blockade belegt, die 1.5 Einwohner zählende Bevölkerung des
Gebietes ist hiermit einer kollektiven Bestrafung durch das
Besatzerregime unterzogen worden.