Nach zum Teil gewalttätigen Protesten im Süden des Landes will der irakische Erdölminister Hussein al-Schahristani der "grünen Zone", dem Regierungs- und Botschaftsviertel in Bagdad, den Strom abdrehen.
"Damit können 1.000 Megawatt im Sommer eingespart und ins nationale Netz eingespeist werden", erklärte der Politiker heute auf einer Pressekonferenz in Bagdad. Die Regierung von Ministerpräsident Nuri al-Maliki habe das auf ihrer Sitzung am selben Tag beschlossen.
Die Ministerien, Behörden, Botschaften und Häuser höherer Beamter, die in der "grünen Zone" angesiedelt sind, könnten ihren Strombedarf mit Hilfe eigener Generatoren decken, meinte Al-Schahristani.