Hunderte Aktivisten aus über 50 Ländern befinden sich unter den neun Schiffen, welche mit 10 000 Tonnen Hilfsmitteln in den Gazastreifen aufgebrochen waren. Sie haben sich vorgenommen die israelische Blockade zu brechen, und HIlfsmittel in das Krisengebiet zu befördern.
"Das Unternehmen ist von den Palästinensern stark willkommen geheissen. Wir fordern die internationale Gemeinschaft dazu auf, die Flotilla zu unterstützen." So Haniyeh gegenüber Press TV.
"Wir wollen die Hilfe aller Nationen, um die Blockade die auf dem Gazastreifen lastet, zu beenden. Die Blockade verstößt gegen internationale Gesetze und Abkommen."
Israel beschrieb die Hilfsaktion der verschiedenen Länder als einen "billigen, politischen Stunt" und drohte die Schiffe zu beschlagnahmen und nach Ashdod umzuleiten, wo die Aktivisten verhaftet werden sollten.
Palästinensische Authoritäten hatten dem Zionistischen Regime nahegelegt, das Recht der Palästinenser nicht zu untergraben. Die Hamas bezeichnete die Drohungen des Regimes als "zionistische Piraterie".
"Die Drohungen der Besatzer, das Schiff zu beschlagnahmen, ist eine zionistische Piraterie und eine Verletzung internationaler Gesetze und Abkommen." So Ismail Haniyeh gegenüber AFP am Donnerstag.
Das Zionistische Regime erhält seit 2007 eine Blockade aufrecht, die mit der Hilfe Ägyptens zu Stande kam. Demnach ist jeder Import, in das vom Krieg zerstörte Land illegal, und wird an der Grenze zu Palästina abgefangen.
17 August 2010 - 19:30
News ID: 189907
Der Premierminister der Hamasregierung Ismael Haniyeh, sagte dass die Palästinenser im Gazastreifen die Ankunft der "Flotilla" mit Freude erwarteten.