17 August 2010 - 19:30

Mit dem Tod eines weiteren erkrankten palästinensischen Kindes im Gazastreifen stieg die Zahl der palästinensischen Patienten, die durch die Fortdauer der Gazablockade ihr Leben verloren haben auf 373.

Der palästinensischen Nachrichtenagentur Maa zufolge gab das Gesundheitsministerium der gesetzlichen Regierung in einer Erklärung in Gaza bekannt, dass das drei Monate alte Kind Mohammad Hatam Raei al-Hadschar, der an Herzinsuffizienz litt, sterben musste, da das zionistische Regime seine Ausreise aus Gaza zur Behandlung verhindert hatte.
Das palästinensische Gesundheitsministerium unterstrich in seiner Erklärung die erneute Öffnung des Grenzüberganges Rafah als den einzigen Verbindungsweg der Gazabewohner zur Außenwelt zwecks Erleichterung der Entsendung von palästinensischen Patienten, die unverzüglich medizinische behandelt werden müssen.
Die ägyptische Regierung hat durch die Schließung des Rafah-Überganges an der Grenze des Gazastreifens dem zionistischen Regime bei der Gazablockade geholfen.