Durch diesen Schritt soll die Bereitschaft für Verhandlungen gezeigt werden. Mehrere internationale Nachrichtensender berichteten von einem Durchbruch in den Verhandlungen um das iranische Atomprogramm. Iran hatte zugestimmt, 1200 Kilogramm Uranium in die Türkei zu entsenden, und es als hoch angereichertes Uranium zurückzubekommen. Das Uranium blieb jedoch in iranischem Besitz, auch während seiner Bearbeitung im Ausland.
Iran ist auf die Uraniumlieferung angewiesen, durch welche es im medizinischen Sektor, Medizin für die schwer kranken Bewohner des Irans herrstellen soll. Iran hat eine halbe Millionen chemisch verstrahlte Kriegsinvaliden, welche durch einen erfolgreichen Austausch geheilt werden könnten.
Der Westen beschuldigt den Iran Atombomben zu bauen, und forderte erneut harte Sanktionen. Amerika hatte erst vor Kurzem angekündigt dass noch alle Optionen auf dem Tisch lägen. Eine Umstrukturierung der US-Armee hatte die Angst vor einem neuen, langen Militärkonflikt im Nahen Osten geweckt.
Iran ist als Unterzeichner des NPT dazu berechtigt ein Atomprogramm zu führen, welches von friedlicher Natur sei und Energiegewinnung oder Herrstellung von Medizin zum Ziel hätte.
Die Islamische Republik hat mehrmals unter Beweis gestellt dass es keine falschen Absicht habe, und auch nach intensivster UN-Inspektionen konnten keine Abweichungen festgestellt werden.
17 Juli 2010 - 19:30
News ID: 188522
Nach ausgiebiger Beratung zwischen Brasilien, der Türkei und dem Iran, hat der iranische Präsident Ahmadinejad einem Austausch von nuklearen Brennstoffen zugesagt.