In seiner Ansprache, die auf dem kuwaitischen Sender Al Rai ausgestrahlt wurde, warnte Nasrallah am Donnerstag vor jeglichen israelischen Abenteuern im Nahen Osten. "Es wäre ein ziemlich gefährliches Risiko, welches man da eingeht."
Er erinnerte daran dass israelische Politiker nach wie vor "sehr verängstigt und vorsichtig" sein und das so bleiben sollte. "Das Blut des Märtyrers Imad Mughniyeh wird sie aufspüren, wo immer sie sind."
Imad Mughniyeh wurde bei einem Autobombenanschlag in Syrien im Jahre 2008 getötet. Die Hezbollah hatte die Zionisten der Tötung von Mughniyeh beschuldigt. Der israelische Premier lehnte dies jedoch kategorisch ab.
"Im Juli 2006 hat der Widerstand bewiesen, dass er beträchtliche Kapazitäten aufweist, und der Feind erstaunt war weil er einen solchen, gut organisierten Widerstand nicht erwartet hätte. Es gibt eine rote Linie, und wir werden zurückschlagen, denn wir sind dazu in der Lage. Wir werden unsere Waffen, die wir benutzen werden nicht bekannt geben."
"Ich versichere, dass jeder israelischer Angriffskrieg in einem Abenteuer enden wird, welches unvorhersehbare Risiken auf israelischer Seite haben wird, und das Gesicht dieser Region wenden wird."
"Wenn man den israelischen und amerikanischen Lärm Beachtung schenkt, merkt man schnell dass dieser Lärm dazu benutzt werden soll, politische, psychologische und andere Gründe hat."
Gegen Ende seiner Rede ging er auf die Anschuldigungen der Zionisten ein, wonach Syrien die Hezbollah-Bewegung mit Raketen und Schusswaffen ausstatten würde, und bezeichnete diese als "falsch".
17 Juli 2010 - 19:30
News ID: 186146
Der Generalsekretär der libanesischen Hezollah-Bewegung warnte Israel vor großen Risiken, falls es einen Angriff auf Libanon oder ein anderes Land im Nahen Osten wage.