17 Juli 2010 - 19:30

Der Generalsekretär der libanesishen Hezbollah-Bewegung, hat den Schritt der ägyptischen Regierung, einen 26-Jährigen zu verhaften, weil der der Widerstandsbewegung angehörte.

Den Libanesen zu verhaften, wäre eine politisch-motivierte Untat. In einer Stellungnahme vom Donnerstag, hatte Nasrallah dessen Rechtslage als "politisch und unfair" bezeichnet.
Das ägyptische Notgericht hatte den Mann für angeblich geplante Anschläge auf Schiffe, dessen Planung noch nicht bestätigt werden konnte, vorrübergehend festgenommen.
Insgesamt sollen 22 Männer verhaftet wordens ein, dies allein zwischen den Jahren 2008 und 2009.
Vierzehn dieser Verhafteten Männer sollen zu 25  Jahren Haft verurteilt sein, auch Libanesen sollen unter den Verhafteten sein.
Das Gericht kann nur durch Einspruch von Hosni Mobarak an der Ausführung der unfairen Verurteilung gehindert werden.
Nasrallah sagte dass die Festgenommenen in Ägypten seien, um logistische Unterstützung für die Palästina im Gazastreifen zur Verfügung zu stellen.
Er fügte hinzu, dass der Fall durch Diplomatie gelöst werden müsse.