Wie die Nachrichtenagentur Abna unter Berufung auf die Agentur WAA berichtet, bezeichnete die Organisation der Volksmobilisierung im Irak die gegen ihren Vorsitzenden erhobenen Vorwürfe als Verleumdung und betonte, dass die Befehle zur Wachsamkeit und Einsatzbereitschaft vor dem Angriff erteilt worden seien, und kündigte rechtliche Schritte gegen Gerüchteverbreiter an.
Die Organisation der Volksmobilisierung im Irak verurteilte heute, am Sonntag, in einer Erklärung die von einigen politischen Persönlichkeiten gegen «Faleh al-Fayyad», den Vorsitzenden dieser Organisation, erhobenen Behauptungen, wonach er vorab von dem Angriffsplan auf die Stützpunkte gewusst, die Kräfte aber nicht informiert habe, aufs Schärfste und bezeichnete diese Äußerungen als völlig unbegründet und ohne jeden Beweis.
In der Erklärung von Haschd asch-Schaabi heißt es: Seit Beginn der Entwicklungen in der Region befanden sich alle Kräfte in Bereitschaft, und bereits zwei Tage vor dem jüngsten Übergriff waren allen Einheiten die erforderlichen Befehle zur Einhaltung höchster Wachsamkeit und Sicherheitsmaßnahmen erteilt worden, was weitere Verluste verhinderte. Dennoch setzte das vierte Bataillon der 30. Brigade nicht alle vorbeugenden Maßnahmen um, und genau deshalb entfiel die höchste Zahl an Märtyrern auf diese Einheit, weshalb die Führung der Organisation die Einleitung von Ermittlungen gegen die zuständigen Verantwortlichen angeordnet hat, um das Ausmaß dieses Versäumnisses und die Verantwortlichkeiten zu klären.
Die Organisation bedauerte die Ausbeutung des Blutes der Märtyrer durch einige politische Strömungen und stellte klar: In einer Situation, in der die Söhne von Haschd asch-Schaabi in ihrem eigenen Blut liegen und mit brutaler Aggression konfrontiert waren, ist es bedauerlich, dass einige politische Strömungen versuchen, das Blut der Märtyrer und Verwundeten für politische Abrechnungen und zur Schwächung der Kommandeure von Haschd asch-Schaabi auszunutzen.
Haschd asch-Schaabi betonte, dass solche Verhaltensweisen nichts mit nationaler, beruflicher und ethischer Verantwortung zu tun hätten, und erklärte: Diese Organisation behält sich ihr gesetzliches Recht auf gerichtliche Verfolgung der Verbreiter von Falschmeldungen und unbegründeten Anschuldigungen gegen die Kommandeure mit dem Ziel vor, sie zu diskreditieren, und die Antwort auf diese haltlosen Vorwürfe wird ausschließlich in einem Rahmen erfolgen, der die Wahrung der Rechte der Organisation gewährleistet und die Angelegenheiten auf den rechtlichen Weg bringt.
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