Wie die Nachrichtenagentur Abna berichtet, schrieb die amerikanische Zeitung The Washington Times in einem Bericht, dass die Ankündigung einer Seeblockade Saudi-Arabiens durch die Streitkräfte Jemens eine neue Front in den regionalen Spannungen eröffnet und die Risiken für den globalen Energiemarkt erhöht hat.
Die Zeitung betonte, dass allein die Drohung, Tanker in der Bab-el-Mandeb-Straße ins Visier zu nehmen, selbst ohne tatsächliche Angriffe, Schifffahrts- und Versicherungsunternehmen davon abhalten kann, diese Route zu befahren, und dadurch den Strom des Seehandels und der Energieexporte stören kann.
The Washington Times fügte hinzu, dass jede Störung der saudischen Ölexporte, als größtem Exporteur von Rohöl der Welt, sich direkt auf die US-Wirtschaft auswirken und durch steigende Kraftstoff- und Energiepreise zusätzlichen Druck auf die Weltmärkte ausüben könnte.
In der Fortsetzung des Berichts heißt es, dass die Folgen dieser Situation nicht nur auf mögliche Angriffe beschränkt sind, sondern dass Sicherheitsbedenken Schifffahrtsunternehmen dazu zwingen könnten, die Durchfahrt durch diese Region zu vermeiden, was zu höheren Transportkosten, Versicherungsprämien und Öltransportkosten führen würde.
Abschließend kam The Washington Times zu dem Schluss, dass die tatsächliche Schließung der Bab-el-Mandeb-Straße einen der wichtigsten alternativen Exportwege für Öl der Golfstaaten unzugänglich machen und die Angebotskrise und Risiken auf den globalen Energiemärkten verschärfen könnte.
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