Wie die Internationale Nachrichtenagentur Ahl-ul-Bayt (ABNA) berichtet, setzte die FIFA in einer unerwarteten und umstrittenen Entscheidung die Ein-Spiele-Sperre des amerikanischen Spielers Folarin Balogun aus, sodass er im Achtelfinal-Spiel der Weltmeisterschaft gegen Belgien für die USA auflaufen kann.
Der 25-jährige Stürmer war während des 2:0-Sieges der USA gegen Bosnien und Herzegowina wegen eines Fouls an Verteidiger Tarik Muhremović mit der glatten Roten Karte vom Platz gestellt worden. Die FIFA erklärte, dass seine automatische Ein-Spiele-Sperre für ein Jahr auf Bewährung ausgesetzt wird.
In der Erklärung der FIFA zur Rechtfertigung dieser Massnahme heisst es: «Gemäss Artikel 27 des FIFA-Disziplinarreglements wird die Vollstreckung der Sperre für dieses Spiel für eine einjährige Bewährungszeit ausgesetzt. Sollte Folarin Balogun während der Bewährungszeit ein weiteres Vergehen ähnlicher Art und Schwere begehen, wird die Aussetzung aufgehoben und die Strafe unbeschadet etwaiger Zusatzstrafen für das neue Vergehen verhängt.»
Auf den ersten Blick mag die Begründung der FIFA unter Berücksichtigung früherer Präzedenzfälle, bei denen die Sperre eines Spielers auf das nächste Turnier verschoben wurde, beachtenswert erscheinen, aber die Aufhebung einer Spielsperre während eines laufenden Turniers hat gemäss den FIFA-Regeln keine rechtliche Grundlage. Der Fall Balogun ist eindeutig anders – eine rote Karte während der WM selbst, die höchstwahrscheinlich unter politischem Druck aufgehoben wurde; eine These, die durch Faktoren wie die langjährigen engen Beziehungen zwischen dem Weissen Haus und der FIFA, Infatinos lächerlichen «FIFA-Friedenspreis» für Trump und dergleichen gestützt wird.
Interessant wird die Sache, als Trump in einer Nachricht seine Freude äussert, die Sperre dieses Spielers als «grösste Ungerechtigkeit» bezeichnet und schreibt: «Ich danke der FIFA, dass sie das Richtige getan und eine grosse Ungerechtigkeit beseitigt hat! Präsident Donald J. Trump.»
Belgien: Wir sind verwirrt; eine Handlung gegen das Gesetz und den Fairplay-Gedanken!
Diese Aktion brachte die Belgier gehörig in Rage, und der Verband dieses Landes veröffentlichte eine scharfe Erklärung: «Der Königliche Belgische Fussballverband ist verwirrt über die Entscheidung der FIFA, den gesperrten amerikanischen Spieler (Folarin Balogun) für das Spiel USA gegen Belgien am Montag, den 6. Juli, als spielberechtigt zu erklären. Die FIFA hat ihre Entscheidung auf der Grundlage von Artikel 27 des Disziplinarreglements bekannt gegeben. Dieser Paragraph besagt ausdrücklich, dass das Disziplinarkomitee der FIFA beschliessen kann, die Vollstreckung einer zuvor verhängten Disziplinarstrafe auszusetzen.»
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