6 Juni 2026 - 09:30
Source: ABNA
Rezaei im CNN-Interview: Bei erneuter Aggression wird sich die Kriegsausweitung ausweiten

Der militärische Berater des Obersten Befehlshabers warnte vor jedem erneuten Akt der Aggression seitens der USA gegen den Iran und einer Ausweitung des Krieges auf andere Regionen.

Wie die Nachrichtenagentur ABNA berichtet, betonte Mohsen Rezaei, militärischer Berater des Obersten Befehlshabers, in einem Interview mit CNN, dass jedes mögliche Abkommen zwischen den USA und dem Iran von der Zustimmung der Trump-Administration zur Freigabe von 24 Milliarden Dollar der blockierten Vermögenswerte Teherans abhänge. Er warnte, dass die USA bei einem Wiederaufflammen der Aggression einen dunklen Weg einschlagen würden.

Er fügte hinzu, dass die Verhandlungen in einer Sackgasse stecken und US-Präsident Trump diese Sackgasse durchbrechen müsse. Der Ball liege auf seiner Seite.

Rezaei erklärte, dass die mögliche Freigabe dieser Gelder durch die Trump-Administration einen „neuen Horizont für die Zukunft“ des Iran und der USA schaffen werde. Wenn Trump ein Abkommen mit dem Iran erreichen wolle, seien diese 24 Milliarden Dollar ein Vertrauenstest, den der Iran mit Trump durchführen wolle. Dies sei eine Prüfung, die die USA bestehen müssten, dann werde der Weg frei sein. Dies sei Irans Geld, nicht das der USA.

Er warnte, dass der Iran den Krieg über die Grenzen des Persischen Golfs hinaus ausweiten werde, falls die USA den Konflikt wieder aufnehmen sollten, und dass der Iran wahrscheinlich militärische Operationen von der Straße von Hormus auf den Indischen Ozean, die Bab al-Mandab-Straße, das Rote Meer und das Mittelmeer ausweiten werde. Rezaei sagte: „Indem wir andere amerikanische Stützpunkte angreifen, die wir bereits angegriffen haben, werden wir dem Krieg eine weitere Dimension hinzufügen. Die Wahrscheinlichkeit eines Krieges ist jedoch gering.“

Bezüglich eines möglichen Treffens zwischen Trump und dem Obersten Führer betonte er: „Das wird nicht geschehen. Wir befinden uns derzeit in der ersten Phase der Verhandlungen, und Trump hat die Verhandlungen in eine Sackgasse geführt. Das wird nicht passieren.“

Zur Straße von Hormus sagte Rezaei, dass der Iran und Oman die Souveränität über diese wichtige Wasserstraße haben, durch die vor dem Krieg ein Fünftel des weltweiten Öls und Flüssigerdgases floss, und sie daher gemeinsam verwalten würden. Der Iran werde eine Wartungsgebühr erhalten, da er die Kosten für die Verwaltung der Straße nicht tragen solle.

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