In den letzen Tagen haben verschiedene Positionsträger des zionistischen Regimes dem Libanon und der islamischen Widerstandsbewegung in diesem Land mit einem Militärangriff gedroht. Diese Drohungen erfolgten wiederholt, obwohl es laut Angaben des Generalsekretärs der libanesischen Hisbollah seit dem Juli-Krieg zu keinem nennenswerten Vorfall an den Grenzen zwischen Libanon und dem besetzten Palästina gekommen ist.
Der Generalsekretär der libanesischen Hisbollah hat einen Tag vor dem Telefongespräch mit dem iranischen Staatspräsidenten in einer Würdigungszeremonie für die Märtyrer des Islamischen Widerstandes im Gebiet von Sahiyah, südlich von Beirut, auf die jüngsten Drohungen des zionistischen Regimes reagiert und verkündet, die Kräfte des Widerstandes würden jeglichen Angriff Israels auf Libanon vergelten, indem sie auf Tel Aviv zielen. In diesem Zusammenhang wurde während des telefonischen Kontaktes zwischen dem iranischen Staatspräsidenten und dem Generalsekretär der libanesischen Hisbollah gesprochen. Beide Seiten betonten, dass die Drohungen des zionistischen Regimes auf seine Schwäche zurückzuführen seien. Die Niederlage des zionistischen Regimes bei den Kriegen im Südlibanon und in Gaza bereitete der Legende von der Unbesiegbarkeit der Armee dieses Regimes ein Ende und schädigte ebenso enorm das Ansehen der Zionisten. Das israelisch-zionistische Regime hat besonders unter Premierminister Netanjahu mehrfach dem Libanon gedroht, jedoch wurde die Verwirklichung dieser Drohungen immer von Bedingungen abhängig gemacht. Die Anführer des zionistischen Regimes haben in letzter Zeit immer wieder gesagt „falls“ die Hisbollah Israel angreife, würde Israel eine starke Reaktion zeigen. Seyyed Hassan Nasrollah sagte über die jüngsten Drohungen, dass diese zu 95 Prozent "bedingt" seien und mit dem Wort „falls“ einhergehen und schloss daraus auf die Schwäche des zionistischen Regimes. Seyyed Hassan Nasrollah unterstrich während des Telefongespräches vom gestrigen Donnerstag mit dem iranischen Staatspräsidenten ebenso, dass der Libanon und der Widerstand in einem sehr erfreulichen Stand seien und die Komplotte und Drohungen des zionistischen Regimes niemals etwas ausrichten könnten. Wie in den getrennten Telefongesprächen Ahmadinedschads mit dem libanesischen Staatspräsidenten bzw. dem Generalsekretär der libanesischen Hisbollah gesagt wurde, ist das zionistische Regime über die Stabilität und Ruhe, die im Libanon herrschen, und über die guten Beziehungen zwischen Beirut und Syrien und den anderen Staaten der Region verärgert. Israel versucht, sich als Opfer und Zielscheibe von Angriffen Syriens, Libanons und Palästinas hinzustellen und seine eventuellen zukünftigen Kriegsentfachungen zu legitimieren. Aber wie der libanesische Staatspräsident beim Telefongespräch mit seinem iranischen Amtskollegen sagte, sind Regierung und Widerstandskräfte im Libanon auf eine Begegnung mit jeder Gefahr die ihrem Land droht vorbereitet.