17 April 2010 - 19:30

Der iranische Außenminister Mottaki reagierte auf die unrealistischen Äußerungen der US-Außenministerin Hillary Clintons.

In einem Gespräch mit dem IRIB-Reporter bedauerte  Mottaki, dass Frau Clinton vortäusche, jemand zu sein, der sie nicht ist, und ihre wahren Standpunkte und die reellen Standpunkte der US-Regierung mit einer Reihe von gekünstelten Worten und Ausdrücken zu vertuschen versucht. Der iranische Außenminister unterstrich zugleich, dass die Völker in der Region, die  verantwortungsbewussten Elitekräfte und staatlichen Positionsträger der regionalen Länder  die neue Täuschungspolitik Washingtons bereits kennen, und fügte hinzu: "Die USA wollen durch List und Betrug erreichen, dass sich die öffentliche Meinung in der Region Behauptungen  zuwendet, die nicht stimmen."  Mottaki wies auf das laufende Scheitern der Strategie der US-Regierung in Libanon, Gaza und Afghanistan hin und sagte, dass sich diese Strategie zum Teil auf die jüngsten Senatswahlen in den Bundesstaaten ausgewirkt hat. Er fuhr fort,    die misslungenen Strategien der US-Regenten bei der Begegnung mit Fragen wie Libanon, Gaza, Afghanistan und der Wirtschaftskrise im Inland sowie das Fehlschlagen der jetzigen Politik, haben die US-Regierung veranlasst,  durch Schürung von Krisen im Ausland für andere demokratische und unabhängige Länder in Form von samtenen Kriegen, ihren Täuschungsstrategien einen neuen Anstrich zu geben. Er fügte hinzu: "Amerika will durch unangemessene Einmischung mit offensichtlichen finanziellen Investitionen und eindeutigen  Interventionen in die internenen Angelegenheiten demokratischer Länder, die Fortschritte in Wissenschaft und Technologie und die Unabhängigkeit dieser Länder ins Visier nehmen.  Aber die iranische Bevölkerung hat durch ihre Millionen-Teilnahme an den Feiern zum 22. Bahman (11.2.) erneut ihren Willen gegenüber der Weltbevölkerung demonstriert,  die grundlegenden Prinzipien der Islamischen Revolution Iran, die Unabhängigkeit, Freiheit und die Islamische Revoution lauteten, zu unterstützen."

Mottaki unterstrich, Amerika sei hinsichtlich der Suche nach einer Lösung für Nahostfragen weiter auf dem falschen Weg und in den Teufelskreis  der Fortsetzung seiner irrtümlichen Strategien geraten. Die USA, so Mottaki weiter, würden unter Nicht-Beachtung der Realitäten in der Region, sich in  eine Art Militärdiktatur verwickeln. Er fuhr fort, die Amerikaner würden erneut ehemalige militaristische Strategien wählen  und Spannungen und Instabilität in der Region schüren.

Indem er die regionalen Strategien beschrieb, riet der iranische Außenminister seiner amerikanischen Amtskollegin Clinton und den Regierungsverantwortlichen in Washington, die Wahrheit zu sehen, sich ihr zuzuwenden und ihre Augen für die Wirklichkeit in der Region zu öffnen. Sie sollten, so riet er weiter,  die Verwaltung der Angelegenheiten, und Entscheidungen und das Schicksal der Völker und der Staaten in der Region diesen selber überlassen.

Mottaki äußerte die Zuversicht, dass die Länder in der Region niemals auf die Äußerungen der US-Außenministerin  und die abgenutzten Strategien dieses Landes hereinfallen.