13 Februar 2026 - 23:16
Source: ABNA
Trump fordert erneut Begnadigung Netanjahus

Der US-Präsident forderte erneut, dass der Premierminister des israelischen Regimes in den gegen ihn erhobenen Finanzkorruptionsfällen begnadigt wird.

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur ABNA unter Berufung auf die Website der überregionalen Zeitung Al-Quds al-Arabi sagte Donald Trump am Donnerstag, der israelische Präsident "solle sich schämen", weil er diese Begnadigung (für Netanjahu) nicht ausgestellt habe.

Donald Trump, bekannt für seine Unterstützung der kriegerischen Politik des Premierministers des zionistischen Besatzungsregimes, erklärte während einer Veranstaltung im Weißen Haus, Netanjahu habe während des Krieges bemerkenswerte Arbeit geleistet und das Volk Israels solle den Präsidenten dieses Regimes dafür tadeln, dass er Netanjahu nicht begnadigt habe.

Er fügte hinzu: "Es ist eine Schande, dass er nicht begnadigt wurde; diese Aktion hätte durchgeführt werden müssen."

Als Reaktion auf diese Äußerungen gab das Büro des Präsidenten des zionistischen Regimes bekannt, dass der Antrag auf Begnadigung Netanjahus im Justizministerium dieses Regimes weiterhin zur Einholung einer rechtlichen Stellungnahme geprüft werde und der Präsident des Regimes nach Abschluss dieses Prozesses darüber entscheiden werde.

Das Präsidialbüro dieses Regimes behauptete zudem: "Israel ist ein unabhängiger (Staat) mit Rechtsstaatlichkeit, und entgegen dem Eindruck, den Trumps Äußerungen erweckt haben, wurde bisher keine Entscheidung in dieser Angelegenheit getroffen."

Netanjahu traf sich am Vortag in Washington mit Trump; es ist das siebte Treffen der beiden Seiten seit Trumps Rückkehr an die Macht im vergangenen Jahr.

Ziel dieses Treffens war es, über die Möglichkeit einer Einigung über das Atomprogramm und die ballistischen Raketen Irans zu sprechen.

Netanjahu ist der erste israelische Premierminister, der während seiner Amtszeit mit strafrechtlichen Anschuldigungen konfrontiert wurde.

Seit der Anklageerhebung im Jahr 2019 hat er die Vorwürfe der Bestechlichkeit, des Betrugs und der Untreue bestritten.

Trump hatte zuvor mehrfach öffentlich die Begnadigung Netanjahus gefordert und Ende Dezember behauptet, der Präsident dieses Regimes habe ihm mitgeteilt, dass der Begnadigungsprozess im Gange sei; eine Behauptung, die vom Büro des Präsidenten des zionistischen Regimes umgehend dementiert wurde.

Nach israelischem Recht hat der Präsident dieses Regimes die Befugnis, Verurteilte zu begnadigen, allerdings gab es bisher keinen Präzedenzfall für eine Begnadigung während eines laufenden Gerichtsverfahrens.

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