Angaben der Widerstandskämpfer haben saudische Flugzeuge 12 Luftschläge geflogen und dabei 4 Zivilisten und 9 Houthi-Kämpfer getötet.
Details über die Luftangriffe sollen noch veröffentlicht werden, es seien noch nicht genug Details bekannt geworden. Phosphorbomben,
welche das saudische Regime gegen die Zivilbevölkerung in Jemen einsetzt, haben mittlerweile immer mehr Menschen verletzt. Die Internationale
Gemeinschaft lässt auf sich warten, es folgte keine Verurteilung der Einsätze. Die Berichterstattung im Krieg gegen die Schiiten im Jemen, geht nur schleppend vorran.
Grund dafür ist letztendlich das Desinteresse der westlichen Regierungen. Das Augenmerk auf die Leidenden des Erdbeebens in Haiti gelenkt, verliert das tägliche Töten von Schiiten
in Jemen immer mehr an Wichtigkeit. Die Sender decken die Geschehnisse nicht mehr ab. Die meisten Opfer in Jemen sind Frauen und Kinder, aber auch Alte und Babys. Die Kämpfenden müssen sich
profisorisch Unterschlupf suchen. Die jenigen die ihre Tapferkeit beweisen und mit Raketen zurückschlagen- Im Westen nennt man sie Terroristen- zahlen mit ihrem Leben dafür. Arabische Länder leisten
keine Hilfe an die unterdrückte, schiitische Minderheit. Genauso unwichtig wie die gezielte Tötung zu sein scheint, ist auch die Entsendung von Hilfsgütern für die Opfer. Die Deutsche Regierung vor allem,
hat sich in dieser Hinsicht nicht dazu bringen lassen Hilfsgüter in die Krisenregion zu senden. Haiti scheint wichtiger.
18 März 2010 - 20:30
News ID: 176017
Luftangriffe auf den Nordjemen haben 13 Menschen das Leben gekostet.