Hunderte Schiiten haben in Najaf gegen die Kommentare eines Gebetsführers aus Riyadh demonstriert. Bei den Freitagsgebeten hatte ein Gebetsführer den höhsten islamischen Gelehrten Iraks, Ayatollah Sistani, als einen "Ungläubigen" beleidigt, und dadurch die Beziehungen zu Baghdad gefährdet.
Weiterhin griff er irakische Schiiten an, und warf ihnen vor mit jemenitischen "Terroristen" zusammenzuarbeiten. Die Schiiten im Irak würden die Houthis unterstützen, und mit iranischer Unterstützung einen Krieg gegen Saudi Arabien führen. Der irakische Premierminister Nouri Al Maliki hatte die suadischen Institutionen stark kritisiert, nachdem der wahabitische Gebetsführer den Irakern vorgeworfen hatte, den Terror zu finanzieren.
Weiter sagte er, dass saudische Institutionen dazu neigten, einen Angriff auf schiitische Gelehrte zu starten. So berichtete AFP. Der saudische Gebetsführer, hat durch seine Beschimpfungen gegen schiitische Gelehrte und ein ganzes Volk versucht, den Islam in Gruppierungen zu unterteilen, und ein Zusammenleben unmöglich zu machen.
Das Irakische Parlament hatte die Arabische Liga aufgefordert, die Beschimpfungen zu verurteilen und dagegen vorzugehen.
18 März 2010 - 20:30
News ID: 175244
Durch Beschimpfungen gegen Ayatollah Sistani, haben die Saudis die Beziehungen zu Irak gestört.