Es sei stundenlanges Bild-Material auf Laptops gefunden worden, die bei Festnahmen sichergestellt worden seien, berichtete die Zeitung unter Berufung auf einen US-Offizier. Die ersten Aufnahmen seien schon Ende 2008 sichergestellt worden. Weitere Videos seien im Juli dieses Jahres entdeckt worden. Die Sicherheitskräfte gingen inzwischen davon aus, dass militante Gruppen Videos von Drohnen regelmäßig auswerteten.
Es gebe allerdings keine Beweise dafür, dass die Hacker auch in der Lage seien, die Kontrolle über die Waffen zu übernehmen. Dennoch profitiere die gegnerische Seite davon, wenn sie über geplante US-Militäraktionen im Bilde sei oder wisse, welche Straßen und Gebäude die Spionagewaffe gerade auskundschafte.
Der US-Geheimdienst setzt die unbemannten, ferngesteuerten Waffen im Irak, Afghanistan und in Pakistan ein, um Mitglieder von Al Kaida und andere Terroristen aufzuspüren und zu töten. Bei Drohnenangriffen auf Autos und Gebäude starben bereits auch Hunderte Zivilisten.