Präsident Pezeshkian: „Es gibt keine Kluft zwischen den iranischen und pakistanischen Völkern”
Bei einem Treffen mit dem pakistanischen Premierminister erklärte Präsident Masoud Pezeshkian am Montag, die iranischen Regierungsverantwortlichen seien der Ansicht, dass zwischen den Völkern beider Länder keine Kluft bestehe.
„Wir sind daran interessiert, die Beziehungen zwischen beiden Ländern in allen Bereichen zu stärken und zu vertiefen und Hindernisse für eine Ausweitung der Zusammenarbeit zu beseitigen”, sagte er.
Der pakistanische Premierminister sagte seinerseits, dass Iran und Pakistan als Mitglieder des islamischen Blocks in der Region bei der Erreichung hoher islamischer Ziele zusammenarbeiten können und müssen. Er fügte hinzu: „Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern in verschiedenen Bereichen entwickelt sich in die richtige Richtung.“
Nabih Berri: „Die Waffe des Widerstands ist unsere Ehre und Würde”
Anlässlich des 47. Jahrestags der Entführung von Imam Musa Sadr und seinen Gefährten hielt der libanesische Parlamentspräsident eine Rede, in der er die Waffe des Widerstands unterstützte.
In seiner Warnung vor aufrührerischen Bewegungen sagte Nabih Berri: „Achten Sie darauf, dass sich Unwissenheit und Bigotterie nicht vermischen und zu zerstörerischem Verhalten führen.“ „Wir warnen vor hasserfüllten Positionen, die eine Gefahr für den Libanon darstellen. Die Waffe des Widerstands ist der Befreier des Landes. Die Waffe des Widerstands ist unsere Ehre und Würde, und ihre Prüfung sollte in einer ruhigen Atmosphäre erfolgen. Wir lehnen Bedrohungen und Angriffe auf die Nationalcharta sowie die Missachtung der Verfassung ab.“
USA setzen Visa-Vergabe für Palästinenser fast vollständig aus
Die USA setzen die Visa-Vergabe für fast alle Inhaber eines palästinensischen Passes aus.
Das berichtet die New York Times unter Berufung auf Regierungskreise. Die Beschränkungen gehen über die bisherigen für Besucher aus dem Gazastreifen hinaus. Palästinensern werden damit Reisen in die USA für medizinische Behandlungen, ein Studium oder geschäftliche Zwecke verwehrt.
Das US-Außenministerium hatte Mitte August mitgeteilt, dass die Vergabe von Besuchervisa an Personen aus dem Gazastreifen wegen einer umfassenden Überprüfung ausgesetzt werde.
Stabschef der jemenitischen Armee: Israel hat sich die Tore der Hölle geöffnet
Der Stabschef der jemenitischen Armee Generalmajor Mohammed Abdul Karim Al-Ghammari betonte, der „zionistische Feind” habe mit der Ermordung des Premierministers und der Minister der jemenitischen Regierung in Sanaa „die Tore der Hölle geöffnet”.
Er fügte hinzu: „Unsere Antwort wird hart und schmerzhaft sein und wirksame sowie einflussreiche strategische Optionen beinhalten.“
Der Shanghai-Gipfel in China
Der Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) begann mit einer Rede des chinesischen Präsidenten Xi Jinping. Dieser leitete am Montag den 25. SOZ-Gipfel in der nordchinesischen Hafenstadt Tianjin.
Baghaei: Beziehungen zwischen Iran und China entwickeln sich
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums bezeichnete die Beziehungen zwischen Teheran und Peking als sehr gut und wachsend und sagte: „Die Ideale der Führung der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit basieren auf der Wahrung der Rechtsstaatlichkeit auf internationaler Ebene und gemeinsamen Werten.“
In einem Exklusivinterview mit der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua verkündete Esmail Baghai zudem, dass das 25 Jahre alte Abkommen zwischen den beiden Ländern umgesetzt werde und Fortschritte mache.
Trump will US-Wahlrecht per Dekret ändern
US-Präsident Donald Trump will per präsidialer Verfügung eine Ausweispflicht für alle Wähler sowie ein weitreichendes Verbot der Briefwahl durchsetzen. „Eine Ausweispflicht muss Teil jeder einzelnen Stimme sein. Keine Ausnahmen!”, erklärte Trump am Samstag auf seiner Online-Plattform Truth Social. Er werde zu diesem Zweck eine entsprechende Verfügung erlassen. Zudem solle es keine Briefwahl mehr geben. Ausnahmen soll es lediglich für Schwerkranke und weit entfernt stationierte Militärangehörige geben.
Indischer Handelsminister: Neu-Delhi wird sich den USA nicht beugen
Indiens Handelsminister erklärte, dass sich das Land den USA nicht beugen werde und sich stattdessen auf die Aufnahme neuer Märkte konzentrieren werde. „Wenn jemand ein Freihandelsabkommen wünscht, ist Indien jederzeit bereit, ein solches Abkommen abzuschließen“, sagte er bei einer Veranstaltung der Baubranche in Neu-Delhi.
Hunderte Menschen sterben bei Erdbeben in Afghanistan
Nach einem schweren Erdbeben im Nordosten Afghanistans werden Hunderte Tote und Verletzte befürchtet. Wie die Behörden mitteilten, erschütterte ein Beben der Stärke 6,0 die gebirgige Provinz Kunar. Die staatliche Nachrichtenagentur Bachtar berichtete von mindestens 250 Toten.
Dem Zentrum für Geoforschung (GFZ) zufolge ereignete es sich um kurz vor Mitternacht in einer Tiefe von zehn Kilometern an der Grenze zur pakistanischen Region Khyber Pakhtunkhwa und zerstörte zahlreiche Lehm- und Steinhäuser. Rettungskräfte suchten in den Trümmern nach Überlebenden.
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