15 Juni 2009 - 19:30

Mindestens fünf Iraker sind am Donnerstag bei Explosionen in der Stadt Hilla ums Leben gekommen.

Fünf Menschen starben, als auf einem Markt in Hilla drei Bomben explodierten. Zwanzig Menschen wurden bei den Anschlägen in der rund 100 Kilometer südlich von Bagdad gelegenen Stadt verletzt, meldete die Nachrichtenagentur Al-Yaqen. In Mahmudia gingen ebenfalls auf einem Markt zwei Bomben hoch. Dabei kamen Polizeiangaben zufolge vier Menschen ums Leben, 29 Personen wurden verletzt. Im Irak starben am (gestrigen) Donnerstag mindestens 36 Menschen bei Sprengstoffanschlägen. Der schwerste Zwischenfall ereignete sich im kurdischen Dorf Wardak, wo ein Selbstmordattentäter einen mit Sprengstoff beladenen Lastwagen in die Luft jagte. Er riss 25 Menschen mit in den Tod. Ein zweiter Attentäter wurde von der Polizei erschossen, bevor er den in seinem Lastwagen versteckten Sprengsatz zünden konnte. 43 Menschen wurden verletzt. Neun weitere Menschen starben bei mehreren Bombenexplosionen südlich von Bagdad.