28 August 2015 - 14:14
Ersterausländischer Iran-Fondsgehtan den Start

- Nach der Atomeinigungzwischen Iran und seinenVerhandlungspartnern (G5+1) istessoweit: Abdem 30. September wirdes den erstenausländischen Iran-Fondsgeben, so die Experten von "FundResearch".

Der Fondssolle in Zyperndomiziliertwerden und monatlichhandelbarsein. "Die Vorgaben und Beschränkungen der EU wirderalleeinhalten", versicherte Dennis Mehrtens, Sales Manager der Londoner Fondsgesellschaft Charlemagne Capital,  imGesprächmitFundResearch. BeachtensolltenAnlegerjedoch, dass der Fondszu den AlternativenInvestmentfonds (AIF) zählenwerde.Damitwerde der Fondssteuerlichintransparent und eignesichbesserfürprofessionelleAnlegerwieStiftungen, PensionskassenoderBanken, alsfürPrivatanleger. "AberauchfürPrivatkundenist der Fondshandelbar", fügeMehrtenshinzu.Investierenwerde der Fondsmanager Stefan Böttcherzunächstvorallem in den Banken- und Telekommunikationssektor des Landes.Böttcherverwaltebereits den Charlemagne Magna New Frontiers-Fonds. "Siemüssen gut vernetztsein, wennsie von der Marktöffnung in Ländernwie Iran oderRusslandprofitierenwollen. Im Iran, immerhineinMarkt der 120 Milliarden US-Dollar großist, werdenDividendenbeispielsweiseteilweise per Scheck geschicktodernurausbezahlt, wennSiesieanfordern. Um das zubewerkstelligen, brauchenSie die richtigenLeutevor Ort", schloßMehrtens.