Diese hatte erklärt, die Zeit sei nicht reif, "um über das derzeitige Niveau der Beziehungen (zwischen Israel und der EU) hinauszugehen." Man erwarte "ein klares Bekenntnis der neuen Regierung zur Fortsetzung der Verhandlungen mit den Palästinensern." Der EU-Außenbeauftragte Javier Solana hatte - wie zuvor auch die US-Administration - die Regierung Netanjahu aufgefordert, sich eindeutig zur Zwei-Staaten-Lösung zu bekennen und die Siedlungspolitik in den besetzten palästinensischen Gebieten aufzugeben.
15 Juni 2009 - 19:30
News ID: 157729
Mit deutlichen Drohungen setzt Israel sich gegen wachsende Kritik aus der EU zur Wehr. Der Friedensprozess im Nahen Osten habe nichts mit den israelisch-europäischen Beziehungen zu tun, sagte Ministerpräsident Netanjahu am Wochenende und reagierte damit auf Äußerungen der EU-Außenkommissarin, Benita Ferrero-Waldner.