31 Mai 2015 - 03:26
Russland kritisiert NATO

) - Russland hat am Freitag den NATO-Bericht bezüglich Russlands Politik als tendenziös bezeichnet.

Wie IRIB unter Berufung auf Sputnik News meldete teilte das russische Außenministerium gestern in einer Erklärung mit, dass die Äußerungen von NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg auf seiner jüngsten Reise in die USA nicht mit den Behauptungen der NATO bezüglich einer Normalisierung der Beziehungen mit Russland übereinstimmen würden. In der Mitteilung des russischen Außenministeriums heißt es weiter: „Je näher zu Washington, desto schärfer die anti-russische Rhetorik der führenden Repräsentanten der Allianz. Das erstarkt Zweifel an der politischen Unbefangenheit und Selbstständigkeit der NATO-Führung. Daraus resultiert denn auch die Flut antirussischer Klischees und Mythen über eine ‚Bedrohung aus dem Osten“. Am Dienstag forderte Jens Stoltenberg von Russland mehr Transparenz bei den Militärübungen. Diese Position könne nur damit erklärt werden, dass die Allianz steigende Rüstungsausgaben rechtfertigen wolle. „Dabei setzt sich die NATO darüber hinweg, dass zunehmende Spannungen an der Grenze zu Russland die Stabilität auf dem Kontinent nicht festigen, sondern unterhöhlen“, betonte das russische Außenministerium.