An der Zeremonie zur Neubenennung der Straße nahm neben Vertretern der Teheraner Stadtverwaltung auch der südafrikanische Botschafter im Iran teil.
Teherans Vizebürgermeister Morteza Talaei wies in seiner Ansprache auf die wichtige Rolle der beiden berühmten Persönlichkeiten Imam Khomeini und Nelson Mandela bei der Verbreitung humanitärer Werte hin. Iran und Südafrika seien verbunden durch den Kampf gegen die Hegemonialmächte und hätten dabei bedeutende Erfolge erreicht. "Nelson Mandela gehört nicht einer einzigen Nation", sagte Talai, "sondern der gesamten Menschheit." Deshalb sei Iran stolz darauf, eine seiner wichtigsten Straßen der Hauptstadt am zwanzigsten Jahrestag der Revolution in Südafrika und dem ersten Todestag Nelson Mandelas nach diesem benennen zu dürfen.
Der südafrikanische Botschafter im Iran brachte bei der Zeremonie seine freudige Überraschung zum Ausdruck und sagte, dass das südafrikanische Volk für seine siegreiche Revolution der Islamischen Revolution im Iran und der Persönlichkeit Imam Khomeinis viel zu verdanken habe.
Die nach Mandela benannte Straße liegt in einem belebten Stadtteil Teherans mit zahlreichen Geschäften und Shopping Malls, Cafés und Restaurants, Kunstgallerien, Schönheitssalons und Sprachschulen. Auch mehrere Botschaften liegen an dieser Straße, die durch eine der teuersten Wohngegenden der Hauptstadt führt. Seit langem leidet sie unter einer starken Verkehrsbelastung. Besonders im Sommer kommt es sogar noch nachts um 2.oo Uhr zu Verkehrsstaus, was jedoch ihrer Beliebtheit keinen Abbruch tut.