Bei diesem Treffen, das am Sonntagabend in der Stadt Maschad im Nordosten Irans stattfand, erklärte Rohani: „Wir haben noch keine grundlegende Änderung in der Haltung einiger Länder gegenüber den Terroristen in unserer Region feststellen können. Die Terrorgruppen werden nach wie vor unterstützt und aufgerüstet. Es muss etwas unternommen werden, damit diese Länder mit der Unterstützung der Terroristen aufhören.“
Unter dem Hinweis darauf, dass die Fortsetzung terroristischer Aktivitäten in der Region zur Verbreitung der Gewalt und Instabilität in der ganzen Welt führen kann, hob der iranische Präsident hervor, dass der Iran den Kampf gegen den Terrorismus ernst meint und dass er sich völlig dafür eingesetzt hat.
Mit Blick auf die Atomverhandlungen zwischen dem Iran und der G5+1 unterstrich er die Ernsthaftigkeit Teherans und sagte: „Wenn es auch die Mitgliedsstaaten der Gruppe 5+1 mit den Verhandlungen ernst meinen, ist eine endgültige Einigung bis zur festgesetzten Frist möglich.“ Präsident Rohani hob ferner hervor, dass die Sanktionspolitik des Westens gegen den Iran im Widerspruch zu den internationalen Gesetzen steht und dass sie für keine der beiden Seiten Vorteile gebracht hat.
Bei diesem Treffen sprach sich der dänische Außenminister für den Ausbau politischer und wirtschaftlicher Zusammenarbeit beider Länder aus und sagte, dass sich der private Sektor in Dänemark für Kooperationen mit dem Iran in den Bereichen Erdöl, Erdgas, erneuerbare Energien sowie optimales Wassermanagement interessiere.