Auf seinem Besuchsprogramm stehen Treffen mit dem iranischen Präsidenten Hassan Rohani, dem Außenminister, Mohammad Dschawad Zarif sowie dem Chef der iranischen Atomenergieorganisation, Ali-Akbar Salehi. "Der Besuch ist Teil der Bemühungen, den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen der Agentur und dem Iran voranzutreiben ", hieß es in einer Erklärung in Wien. Am 25. August endet die Frist, in der Teheran relevante Informationen über sein Atomprogramm der IAEA übergeben muss. Der Iran und die fünf UNO-Vetomächte sowie Deutschland wollen bis zum 24. November zu einer Einigung im Atomstreit kommen. Für den Iran ist die Einigung enorm wichtig. Sie ist die Voraussetzung für ein Ende der für das Land schmerzhaften Wirtschaftssanktionen. Beobachter in Teheran erwarten daher, dass Präsident Rohani Amano weitere Erleichterungen für IAEA-Inspektionen zusagen wird. Amano will aber auch Besichtigungen von militärischen Anlagen, wo nach Angaben westlicher Geheimdienste, Atomtests vorgenommen worden sind. «Angesichts der Art und des Ausmaßes der der Behörde zugänglichen glaubwürdigen Informationen über die möglicherweise militärische Dimension von Irans Atomprogramm, bleibt es essentiell und dringlich, dass Iran mit uns den Kern dieser Bedenken angeht», sagte Amano am Montag zum Beginn einer Sitzung des IAEA-Gouverneursrats.