2 August 2014 - 05:26
Amir Abdollahian: Extremismus ist heute das Hauptproblem in der Region

Der iranische Vizeaußenminister für arabische Länder und Afrika, Hossein Amir Abdollahian, hat den Terrorismus und Extremismus als ein internationales Phänomen und eine Herausforderung mit gefährlichen Folgen für die ganze Welt sowie als das Hauptproblem in der Region bezeichnet.

Amir Abdollahian besprach am Montag bei einem Treffen mit dem Leiter für den Mittleren Osten und Berater des belgischen Außenministers in Teheran, die Situation im Mittleren Osten.

Extremismus sei zu einem Werkzeug einiger Länder für ihre Ziele geworden, so Abdollahian weiter.

Abdollahian erwähnte auch den demokratischen Plan Irans für die Lösung der Krise in Palästina durch ein Referendum unter den eigentlichen Besitzern Palästinas  und betonte den Standpunkt Irans bezüglich der sofortigen Beendigung der Verbrechen Israels in Gaza und vollständigen Aufhebung der Gazablockade.

Der Leiter der Abteilung für den Mittleren Osten des belgischen Außenministeriums wies auf die Ausbreitung des Terrorismus in der Region und deren globalen Auswirkungen hin und forderte diesbezüglich Kooperationen.

Er bezeichnete die Lage in Gaza als eine Tragödie und führte die aktuelle Situation darauf zurück, dass für eine Lösung  einige   grundlegende Punkte  außer Acht gelassen werden.